
Moderne Mineralfutter, Futter und Fütterungskonzepte beinhalten heute alles was "Schwein" braucht.
Schweine gehören zur Gattung der Allesfresser, was aber nicht bedeutet, dass alles Gefressene auch entsprechend gut und leistungsbringend verwertet wird.
und Jahr oder über 900g tägliche Lebendmassezunahme pro Mastschwein und Tag oder über Magerfleischausbeuten von über 56%. In der Praxis haben sich diese Kenndaten etabliert. In Einzelfällen werden die Ergebnisse bereits deutlich überschritten. Die Höhe solcher Leistungsparameter verlangt ein konsequentes Umdenken in der Fütterung und neue Strategien bzw. Konzepte.
Die Tiere müssen u.a. in die Lage versetzt werden,
schon bei der Besamung viele befruchtungsfähige Eizellen zu besitzen,
die Trächtigkeit konditionell ausgewogen zu bewältigen und
den geborenen Ferkeln ein Maximum an Milch zu geben.
„Welfare“ ist ein neuer Trend in der Fütterung der trächtigen Sauen. Satt und zufrieden durch die Verfütterung von Rohfasergemischen mit minimalen Risiken der Mykotoxinkontamination.
Hohe Ferkelzahlen verlangen heute neben der Normalversorgung an der Sau neue Strategien der mutterlosen Aufzucht oder der Aufzucht mit Muttermilchersatzsystemen (siehe Ferkel). Künstliche Ammen halten seit geraumer Zeit Einzug in die Praxis. Die Sauen können mit solchen technischen Einrichtungen entlastet, die Kondition geschont und die Lebensleistung erhöht werden.
Den Ferkeln werden Futter vorgelegt, die neben einem sehr guten Geschmack ein Optimum an Futterverwertung garantieren. Ferkel an technischen Systemen werden heute vielfach gleichgewichtig wie ihre Altersgenossen, bei zum Teil höherer Vitalität, aus der Aufzucht in die Mast umgestallt. Das Aufziehen solcher Ferkel gelingt mit einem geringen Mehraufwand und sichert eine hohe Produktivität.
Die Schweinemast unterliegt seit einigen Jahren einem Wandel von der traditionellen Fütterung (Getreide und Soja) zu einer Fütterung industriell aufgearbeiteter Produkte aus der Lebensmittelproduktion (Protigrain,Treber, Bierhefe). Der anhaltende hochpreisige Proteinmarkt (Soja) hat die Suche nach Alternativfuttermitteln angekurbelt. Diesen Sekundärfutterstoffen sind durch lebensmitteltechnische Prozesse bestimmte Stoffgruppen entzogen worden. Das Futtermanagement muss diesen Mangel durch Ergänzungsprodukte ausgleichen. Der Balanceakt in der Schweinemast besteht darin, den Tieren ein für den Mastabschnitt hohes und verwertbares Nährstoffangebot vorzulegen. Ziel ist eine optimale Leistungsausschöpfung bei Sicherstellung einer hohen Ökonomie und Qualität.
Spezialfutter Neuruppin
bietet neben einem Spezialprogramm für Sauen, Jungsauen, Ferkel, Mastschweine und Eber viele Möglichkeiten der flexiblen Anpassung an bestimmte Futterstrategien in der Praxis.
Auf der Basis von Futteranalysen und der Nährstoffbilanzierung mit Rationsberechnungsprogrammen kann für jeden Betrieb ein individuelles Konzept erstellt werden, dass die Besonderheiten und Stärken des Partners berücksichtigt. Umfangreiche Beziehungen zu Geschäftspartnern in anderen Bereichen der Futterbranche (u.a. zu Eiweißspezialisten) garantieren die Komplettierung von Fütterungsempfehlungen.
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Prospekt Schweinefütterung